Der Mensch ist ein soziales Wesen und hat ein Leben lang mit Menschen zu tun. Und da der Mensch viel mit Menschen zu tun hat, hat jeder in bestimmten Position eine gewisse Rolle. Der eine ist ein Anführer, der andere lässt sich gerne führen. Wieder andere beraten andere gerne, tun aber weniger.
Doch im Laufe des Lebens kann es passieren, dass man seine gebürtige Rolle verlernt und eine andere Rolle einnimmt. So kann es passieren, dass der geborene Anführer durch die Erziehung sich nicht voll ausleben kann, sondern nur ein für ihn bzw. sie tristes Leben als Mitläufer lebt, wohingegen ein Mensch, der führen muss, lieber nur sein eigenes Ding durchzieht und auch gerne anderen Menschen hilft.
In diesem Buch will der Autor aufzeigen, dass es verschiedene Rollen innerhalb einer Gruppe gibt und wie diese aufeinander angewiesen sind und dass eine Rolle eine andere braucht um so zu existieren wie sie existiert. Er zeigt auch auf, dass es Rollen im Leben des Lesers gibt, die ihm selbst gar nicht so bewusst sind. Bzw. dass der Leser in einer Rolle ist, die nicht seine Natürliche ist.
Ich finde das Buch sehr spannend, da es auch aufzeigt, dass jede Rolle nicht für sich alleine bestehen kann, sondern jede einen anderen braucht. Auch gut ist, dass man an den Beispielen und Tests selbst erkennen und herausfinden kann, welche Rolle man am liebsten in einer Gruppe annimmt.